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Boxenstopp

Ding Dong. Montagmorgen. Zeit für einen neuen Beitrag im 10Minutenblog. Heute zum Thema: BOXENSTOPP. Boxenstopp? Da klingelt es doch sofort und Sie haben Recht. Es geht um Sport. Auch.

Ich bin Sportfan und mag Fussball, gehe gern ins Stadion in meiner Heimatstadt. Ich bin Hannover 96 Fan seit meiner Kindheit und ich mag die Formel 1. Spätestens seit ich Michael Schumacher persönlich begegnet bin, schaue ich mir Rennen an. Ich mag die bunten,  gut gestylten Autos, bin begeistert von mentalen Prozessen, von Fehlern und vom Umgang damit, von Krisen und deren Bewältigung, von Fokussierung, von Strategien, zu denen eben auch der BOXENSTOPP gehört. Zum richtigen Zeitpunkt gewählt entscheidet der über Punkte und sogar über Siege.

Diese Themen sind nicht nur im Spitzensport relevant, sondern gehen jeden an, denn es geht, egal ob Spitzensport oder nicht, immer um Performance und damit um Antworten auf diese Fragen:

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Coaching? Mehr Schein als Sein. Unbedingt!

Ich höre es immer mal wieder: Menschen, die lange Zeit etwas professionell betreiben, erzählen plötzlich, dass sie jetzt auch coachen und dass das manchmal auch wirklich weit geht. Wenn ich dann nachfrage, ob sie denn auch eine Qualifikation oder ein Zertifikat haben, ernte ich oft Unverständnis und höre sogar Bemerkungen wie: „Das sei ja typisch Deutsch, weil man für alle einen Schein braucht.“

Dazu habe ich eine einfache, wie klare Meinung: JA! JA und nochmal JA! Beim Coaching braucht es unbedingt mehr Schein als Sein.

Aus meiner Sicht ist es absolut wichtig einen Schein in Form eines Qualifizierungsnachweis oder ein Zertifikat zu haben, denn in Deutschland darf sich jeder Coach nennen und die, die sich so nennen, ohne eine Qualifizierungsnachweis oder Zertifikat, bewirken mit Ihrem Tun im besten Fall gar nix und können im schlechtesten Fall Schaden anrichten, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Ein paar Beipiele, woran Sie erkennen können, was einen nicht ausgebildeten von einem ausgebildeten Coach unterscheidet:

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Geschichten aus meiner Praxis

Wir sind uns einig: ein Coaching ohne Ziel funktioniert nicht. Genau das hatte ich in meiner ersten Cochingausbildung gelernt und hatte Glück, denn ich bekam kurz nach Ende der ersten Ausbildung meinen ersten Auftrag für eine ca. 45 jährige Frau, Führungskraft im Vertrieb. Das Kennenlerngespräch lief prima, wir waren uns einig, das Unternehmen stimmte dem Prozess und der Kostenübernahme zu. Dann begann meine Irritation.

Wir konnten also loslegen. Und das taten wir auch. Ich wollte mich nach einem einer Ankommensrunde mit meiner Klientin an die Erarbeitung des Zieles machen. Nun ist es so, dass Klienten in den allerwenigsten Fällen  sofort den einen wahrhaftigen Satz sagen, der als Ziel sofort klasse klingt, sondern wir nähern uns meistens von verschiedenen Seiten, bis das Ziel attraktiv, sexy, gut klingt, wenn es der Klient ausspricht. Es soll sich beim Klienten das Gefühl einstellen: Ja, das habe ich wirklich Lust drauf, also wenn ich mir vorstelle, dieses Ziel zu errteichen, dann gehts mir echt gut.

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