Über die Wirkung von Pausen

Kennen Sie das auch? Sie erleben eine Präsentation und der Vortragende spricht ohne Punkt und Komma. Es gibt keine Modulationen und keine Bedeutungshebungen. Das ist anstrengend für beide Seiten und bringt niemandem etwas.

Es bewirkt, dass das, was dem Sprecher am Herzen liegt, nicht beim Publikum ankommt. Eine verheerende Wirkung, wenn Produkte, Dienstleistungen, Controlling-Reports oder eine persönliche Vorstellung die Zielgruppe nicht erreichen.

Es kann viele Gründe dafür geben, dass Redner zu schnell und ohne Pausen sprechen:

  • Die Frage der Absicht: Wenn ein Mensch nicht weiß, warum er antritt und welches „Grobziel“ er mit seiner Rede, seinem Vortrag oder Präsentation verfolgt.
  • Haltung: Wenn ein Mensch keine Haltung zu den Dingen hat und das Publikum nicht erleben kann, wie die Dinge, über die gesprochen wird, bewertet werden.
  • Routinen: Wenn Menschen schon immer so und nie anders gesprochen haben, spricht man von Routinen. Diese Routinen oder auch Muster kann man erkennen und verändern.
  • Angst vor Pausen: Es gibt Menschen, die auf eine Bühne gehen und Angst vor Pausen haben, weil sie glauben, dass nichts passiert, wenn sie nichts sagen.
  • Glaubenssätze, wie „Beeil Dich“ führen dazu, dass ein Sprecher zwar Pausen macht, die aber viel zu schnell. Fatal, denn das Publikum koppelt sich ab, während der Sprecher glaubt, alles richtig gemacht zu haben.

Wenn Sie keine Pausen machen ist es so, als wenn Sie als Laufcoach einfach drauf los laufen, ohne darauf zu achten, ob die anderen, mit denen Sie gemeinsam laufen wollten, mitkommen.

Wenn Sie Pausen machen, können die anderen Läufer aufschließen und Kontakt halten. Genau so ist das bei einer Rede oder einem Vortrag oder bei einer Präsentation.

Pausen geben den Dingen, die Ihnen wichtig sind, eine größere Bedeutung. Sie heben hervor.
Wenn Sie mit Pausen arbeiten, führen Sie Ihr Publikum und laden es ein, Ihnen so zu folgen, dass es mitkommen kann.
Sie laden dazu ein, gedanklich einen Moment zu verweilen, nachzudenken und mitzuerleben.

Miterleben, emotional beteiligt sein, ist neben Zahlen, Daten und Fakten der elementarste Punkt, der letztendlich entscheidet:

  • für oder gegen Ihr Produkt
  • für oder gegen Sie als Bewerber
  • für oder gegen Ihren Vorschlag
  • für oder gegen Ihre Dienstleistung
  • für oder gegen die Bewilligung von Budgets
  • etc.

Fazit

Ein wichtiger Punkt, auf den Sie achten sollten beim sprachlichen Darstellen und Beschreiben von dem, was Ihnen wichtig ist,
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