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Our beautiful mind, oder: Warum „authentisch sein“ oft eine Schutz­behauptung ist

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die behaupten: „Meine Auftritte sind gut, weil sie authentisch sind!“ Diese Argumentation dient ihnen dann als Begründung dafür, dass sie an ihrem Auftritt nichts verändern brauchen, weil „authentisch“ ja „gut“ bedeutet.

Ich meine, hier haben wir es mit einer Haltung zu tun, bei der Authentizität mit Routine verwechselt wird: „Ich bin authentisch, also muss ich nichts ändern.“

Damit Sie besser nachvollziehen können, was der Unterschied ist, möchte ich Sie gern zu einem kurzen Experiment einladen. Bitte machen Sie mit, während sie lesen: Weiterlesen