, ,

Souverän auftreten heißt: Man darf Sie auch mal SCHEISSE finden

Fachkonferenz? Beiratssitzung? Teamleiterrunde? Und Sie sind dabei. Mit einem eigenen Beitrag. Der vielleicht nicht allen passt, nicht allen gefällt, nicht jedem schmeckt.

Wenn Sie jetzt zu der Abteilung „Ich-muss-immer-für-alle-alles-perfekt-machen“ oder „Ich-muss-es-immer-allen-Recht-machen“ gehören, haben Sie spätestens nach der Vorbereitung dessen, was Sie präsentieren wollen, ein Problem. Denn jetzt kommen die Anderen ins Spiel. Die! Mit ihren Bewertungen.

Hand aufs Herz: Sie können es nie allen Recht machen. Sie können es nie schaffen, alles perfekt zu machen. Dieser Blickwinkel ist trügerisch und verkehrt, denn das ist der Blickwinkel der Anderen auf Sie:
Was denken die über mich, was denken die, wie es ein sollte? Wie würden die es besser finden? Wie muss ich sein, damit die mich und das, was ich tue, gut finden?

Wenn Sie so denken, haben wir es oft mit einen Selbstwertthema (Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Eigenwert) zu tun. Das heißt, die Bewertung, die Sie über sich haben bezüglich Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Fähigkeiten, wird eher gering als groß eingeschätzt.

Das heißt:

  • es bleiben Zweifel, obwohl Sie alles gut recherchiert und vorbereitet haben.
  • es bleiben Zweifel, obwohl Sie alles selbst korrigiert haben.
  • es bleibene Zweifel obwohl Sie außerdem noch einen externen Rechtschreibkorrekturleser engagiert haben.
  • es bleiben Zweifel, weil Sie nicht wissen, ob Sie auf alle Fragen Antworten haben.
  • es bleiben Zweifel, ob Sie authentisch rüberkommen.
  • es bleiben Zweifel, ob Sie trotz wissenschaftlicher Kompetenz humorvoll oder unterhaltsam sein dürfen.

Was können Sie also tun? Vergessen Sie es! Sie können es nicht schaffen, perfekt zu sein und Allen und Allem gerecht zu werden. Sie werden immer Menschen haben, die das, was Sie zeigen, nicht für ausreichend betrachten. Sie werden immer Menschen haben, denen das, was Sie tun, nicht reicht. Es wird immer Menschen geben, die mehr von dem und weniger vom anderen haben wollen.

Und dann?

Ganz einfach: Man darf Sie auch mal Scheisse finden. Richtig gelesen. Wichtig dabei: Die Betonung liegt auf dem Wort „mal“. Diese Bewertung ist die Betrachtung der Anderen auf Sie. Wenn das immer die Mehrheit sein sollte, könnte es sein, dass es wirklich an Ihnen liegt.

Da es sich meistens um eine Minderheit handelt, kann Ihnen nichts passieren, weil Sie sich selbst sagen könnten: „Ich habe alles getan, was mir derzeit möglich war. Auch wenn es ein paar Menschen gibt, die etwas an dem, was ich tue, nicht ausreichend finden, akzeptiere ich mich so, wie ich bin. Das reicht.“

Und wenn Sie sich dabei von einem Aufrittscoach begleiten lassen wollen, wissen Sie spätestens jetzt, was Sie auch noch tun können: Auftrittscoaching. Damit Sie sicher, angstfrei und souverän auftreten.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Ich freue mich über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.