Thirteen Shades of… Contact

Wer präsentiert oder vor anderen spricht, sollte zwei Fragen beantworten:

Wie schaffe ich es, Kontakt zu meinem Publikum aufzubauen?
Und wie schaffe ich es, den Kontakt zu halten?

Am Anfang

Gleich zu Beginn Ihres Vortrages gilt es, die erste Hürde zu überwinden.
Sie betreten die Bühne. Ihr Publikum denkt: „Wer ist das?“ „Was macht der?“ „Was will er hier?“
Und vor allem: „Mag ich den?“

Machen wir uns nichts vor. Wenn Ihr Publikum Sie nicht mag, können Sie machen, was Sie wollen. Dann wird es schwierig, das Publikum für sich zu gewinnen.

Hand aufs Herz: Meistens ist es so, dass das Publikum zu Beginn eines Vortrages noch nicht weiß, ob es Sie mag oder nicht. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihr Publikum zunächst für sich gewinnen müssen. Und genau darum geht es in Ihrer Vorbereitung. Der erste Kontakt ist daher wie ein Brückenbau. Weiterlesen

Our beautiful mind, oder: Warum „authentisch sein“ oft eine Schutz­behauptung ist

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die behaupten: „Meine Auftritte sind gut, weil sie authentisch sind!“ Diese Argumentation dient ihnen dann als Begründung dafür, dass sie an ihrem Auftritt nichts verändern brauchen, weil „authentisch“ ja „gut“ bedeutet.

Ich meine, hier haben wir es mit einer Haltung zu tun, bei der Authentizität mit Routine verwechselt wird: „Ich bin authentisch, also muss ich nichts ändern.“

Damit Sie besser nachvollziehen können, was der Unterschied ist, möchte ich Sie gern zu einem kurzen Experiment einladen. Bitte machen Sie mit, während sie lesen: Weiterlesen